Rauchmelder können Leben retten

● ca. 80% der Brandopfer werden nicht durch Feuer, sondern durch Rauch getötet
● fast 75% der Verunglückten fallen nächtlichen Bränden zum Opfer, obwohl nur 33% der Feuer nachts ausbrechen
● bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch kann tödlich sein
Der Landtag in Stuttgart hat am 10 Juli 2013 die Rauchmelderpflicht beschlossen. Das Gesetz sieht vor, dass die Warngeräte ab sofort in Neubauten installiert werden müssen, in bestehenden Gebäuden bis Ende 2014. Damit sollten ab 2015 alle Wohnungen in Baden-Württemberg mit Rauchmeldern ausgerüstet sein, Neu- und Umbauten schon sofort nach Inkrafttreten des Gesetzes diesen Sommer. Die Geräte müssen in den Schlafzimmern sowie in den Fluren, die von den Schlafzimmern zur Wohnungstür führen, angebracht werden.

In § 15 Abs. 7 der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) wird dies geregelt:

(7) Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

Weiterführende Links:

http://www.rauchmelder-lebensretter.de

http://www.zdf.de/WISO/Lebensrettende-Rauchmelder

http://www.test.de/Rauchmelder

Vandalismus das Jugendphänomen

Artikel "Opfinger Blättle" Woche 48/49 2012

Sachbeschädigungen (auch Graffiti ! - §§ 303/304 Strafgesetzbuch) und wie vor kurzem das Delikt gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) gehören mittlerweile leider auch in Opfingen zu unserem Alltag. Wir wollen solchen Auswüchsen entgegenwirken und haben im Gespräch mit dem Polizeiposten Rieselfeld eine Absprache für konkrete Anlässe getroffen. In allen Fällen, in denen Mitbürger Beobachtungen zu solchen Fällen machen, bitte nicht persönlich eingreifen, sondern die Polizei informieren.

Polizeiposten Freiburg-Rieselfeld – Tel 0761 476 87 00
Mo – Fr 7:30 Uhr – 12:00 Uhr
13:00 Uhr – 16:00 Uhr

Außerhalb dieser Dienstzeiten:

Polizeirevier Freiburg-Süd – 0761 882 44 21

In dringenden Fällen: 110

Anonymes Telefon 0761- 4 12 62



Info zum Thema Aufsichtspflicht: Die Aufsichtspflicht von Eltern ist Teil der Personensorge, d.h. des Sorgerechts. Für den von Kindern/ Jugendlichen verursachten Schaden kommt sowohl eine Haftung des Aufsichtspflichtigen als auch gemäß § 828 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine Haftung des Kindes/ Jugendlichen selbst in Betracht. Die Aufsichtspflicht dauert bis zum 18.Lebensjahr und kann nur über eine ausdrücklich Beauftragung an Erziehungsbeauftragte abgegeben werden:
• Die/der Erziehungsbeauftragte muss volljährig (Ausweispflicht) und verantwortungsbewusst sein.
• Beim Besuch abendlicher Veranstaltungen (z.B. Disko-Besuchen) muss die Heimfahrt des/der Jugendlichen sicher gestellt sein.
• Der/die Aufsichtspflichtige darf während der Begleitung des Jugendlichen nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen stehen.
• Der/die Aufsichtspflichtige muss über die Regelungen des Jugendschutzgesetzes Bescheid wissen (z.B. kein Alkoholkonsum und Rauchverbot unter 16 Jahren, bis 18 Jahre keine branntweinhaltigen Getränke (z.B. Rum oder Wodka, keine branntweinhaltigen Mixgetränke).
Wenn der/die Jugendlichen an Veranstaltungen der Kinder- und Jugendhilfe teilnimmt (Kindertageseinrichtungen, Jugendzentren, Jugendgruppen, Sportvereine usw.) sind die jeweiligen Veranstalter Erziehungsbeauftragte im Sinne des Gesetzes, wenn es sich um spezielle Veranstaltungen für Kinder oder Jugendliche handelt. Eine gesonderte Beauftragung ist dann nicht notwendig.

Ortsverwaltung Freiburg-Opfingen

Bürgerverein Freiburg-Opfingen e.V.

ObstbaumpatenOpfingen packt an

Neue "alte Obstbäume"

Im Rahmen der Aktion "Freiburg packt an - Birnen, Äpfel, Zwetschgen - Obst für Freiburg" wurden am Samstag, 29. März, von 10 bis etwa 13 Uhr 24 Obstbäume alter Sorten am neuen und alten Regenrückhaltebecken gepflanzt.
Die Pflanzung und die Pflege der Bäume übernehmen ehrenamtliche Obstbaumpaten, die sich auf den Aufruf des "Freiburg packt an"-Teams und der Ortsverwaltung Opfingen gemeldet hatten.
Die Obstbaumpaten kümmern sich seither um die Bäume und hatten während der vergangenen Trockenperiode für Gießwasser zu sorgen. Die Bäume stehen auf öffentlichen Flächen und bereichern die natürlichen Lebensräume in der Stadt. Weitere Informationen finden sich unter www.freiburg.de/freiburgpacktan

Aktion für einen umwelt- und menschengerechten Ausbau der Rheintalbahn

Unterschriftensammlung

Der Bürgerverein hat alle ihm vorliegenden Einwendungen (über 130) fristgerecht -nämlich bis zum 03. Dezember 2009- dem Regierungspräsidium Freiburg vorgelegt.
In dem beigefügten Begleitschreiben des Bürgervereines heißt es unter anderem:

 


"Bei den Einwendungen geht es namentlich darum, einen besseren Schallschutz zu erreichen. Die von der Antragstellerin ermittelten Lärmbelastungen, die ja lediglich eine Prognose darstellen und zudem noch Belastungsvergünstigungen (Schienenbonus, BüG) enthalten, entsprechen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht dem in § 41 BimschG verlangtem Stand der Technik (§ 3 Abs. 6 BimschG mit Anlage (zu § 3 Abs. 6) Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik).
Zumal auch die angewandte 16. BImSchV (Verkehrslärmschutz-Verordnung) vom 12. Juni 1990 auf Überlegungen weit vor 1990 beruht, die durch modernere Erkenntnisse überholt sind. Hinzu kommt der sicherlich zu berücksichtende Tatbestand, dass die geplante Trasse eine Investition für die nächsten 100 Jahre darstellt und ihre erheblichen Eingriffe in die Umwelt eine besonders sorgfältige Abwägung im Genehmigungsverfahren verlangt."

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung unserer Unterschriftenaktion und sind sicher, dass die Bahn nicht um eine wesentliche Verbesserung des Schallschutzes und der anderen Belange herumkommt.

Aktion Einwendung: Unterschriftensammlung

Am 21.11.2009 führte der Bürgerverein Freiburg-Opfingen e.V. eine Unterschriftensammlung/Einwendungen durch. Es ging um die Verbesserung des Schallschutzes entlang der geplanten Güterbahntrasse (3+4. Gleis ) namentlich im Bereich der Gemarkung Opfingen. Bislang waren dort durch die Bahn keine wirksamen Schallschutzmaßnahmen geplant. Immerhin konnten in Gesprächen 85 Bürgerinnen und Bürger überzeugt werden mit ihrer Unterschrift Einwendungen gegen die vorhandene Planung der Bahn zu erheben. Diese Einwendungen wurden ebenso wie die bereits vorhandenen mit einem Begleitschreiben des Bürgervereins dem Regierungspräsidium übermittelt.

Inzwischen (12.02.2012) hat sich in Sachen Rheintalbahn einiges getan, die neuesten Meldungen stimmen hoffnungsfroh, aber die offizielle Bestätigung durch das Eisenbahnbundesamt steht noch aus!

03.07.2020 Hier die neusten Links und Informationen zum Thema Rheintalbahn

Broschüre der Bahn zum Ausbau

Planunterlagen/ Schallschutz

Visualisierung des Abschnitts Freiburg–Schallstadt

Schallschutz im Städtebau DIN 18005

Begriffe/Definitionen:

Seit 2009 ein unschönes Ärgernis

Kreisverkehr Opfingen

Der Bürgerverein Freiburg-Opfingen e.V. hat seit dem Jahre 2009 zahlreiche Versuche unternommen, den vorhandenen, als Provisorium gedachten Kreisverkehr als Ortseingangssituation einem Stadt angemessen zu verbessern:

Juli 2009 - Unterschriftenaktion:

Der Bürgerverein Freiburg-Opfingen e. V. hatte vom 06.07-11.07.2009 eine Unterschriftenaktion zur Umgestaltung des Kreisverkehres durchgeführt. Über 260 Unterschriften wurden gesammelt und mit Schreiben vom 16.09.2009 allen Fraktionen des Gemeinderates und mit Schreiben vom 22.07.2009 Herrn Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon vorgelegt.


15. Januar 2011 Schreiben an den Oberbürgermeister, als Erinnerung.

14. April 2011 um 15.30 Uhr Ortstermin am Opfinger Kreisverkehr

Daran nahmen teilt:
Für die Stadt Freiburg (GuT): Herren Neymeyer und Wiestler
Für den Bürgerverein: Frau Scheer-Müller, Frau Schreck, Frau Kuder, Herr Schrutka, Herr Gerber und Herr Dr. Kroll
Für die Ortsverwaltung: Herr OV Stadelhofer
Für den Ortschaftsrat: Herren Preis und Wagner
Herr Neymeyer eröffnete den Ortstermin und gab einen kurzen Überblick über den Stand der Sache. So habe der OV die Anregung gemacht, den Kreisverkehr in seinem Erscheinungsbild durch ehrenamtliche Arbeiten örtlicher Handwerker und Bürger schöner zu gestalten. Dies sei allerdings mit Schwierigkeiten verbunden, da dies bei laufendem Verkehr gemacht werden müsse und somit Gefahr für die dort Arbeitenden bestehe (Der Bürgerverein hatte in seinem Schreiben an den OB gebeten, mit den Planungen zu beginnen).
Nach längerer Diskussion und Abwägungen der Gegebenheiten wurde vereinbart, dass die Stadt mit den Planungen beginnen solle und – so Herr Neymeyer – man versuchen werde, den Umbau in den Doppelhaushalt 2013/14 einzustellen. Auch solle - so Vertreter des BV – möglichst umgehend geklärt werden, ob für den Umbau Grunderwerb erforderlich sei. Es sei hinreichend bekannt, dass dafür häufig längere Zeiträume erforderlich seien.
Herr Neymeyer wird das Verfahren einleiten, betonte allerdings, er könne nichts versprechen. Weitgehend bestand die Überzeugung, einen grünen Kreisverkehr mit Innenkreisbepflanzung zu planen. Dafür gibt es in der Umgebung viele Beispiele. Darauf wies auch Herr Wagner hin.
Auch müsse das schnelle Einfahren in die Freiburger Straße verhindert werden.

8. Februar 2013, Artikel in der Badischen Zeitung:

Funktional und ganz ohne Kunst
Freiburg hat nur neun Kreisel, und die kommen ohne Aufbauten aus – Demontage-Erlass greift nicht.
1. Bild in der Badischen Zeitung

2. Das einzige, kleine Sicherheitsrisiko stand bislang an Weihnachten auf dem ovalen Kreisverkehr in St. Georgen. Das Garten- und Tiefbauamt wird künftig darauf verzichten, den obligatorischen Tannenbaum aufzustellen. Foto: Ingo Schneider
Das städtische Garten- und Tiefbauamt muss keine Kreisverkehre entschärfen. Das hat eine Begehung mit der Polizei Ende vergangenen Jahres ergeben.
Freiburg hat insgesamt nur acht größere Kreisel sowie einen kleinen, nämlich jenen in der Kartäuserstraße im Stadtteil Oberau. Die Diskussion um die Gefahr, die von "Kreiselkunst" angeblich ausgeht, haben die Verkehrsexperten im Rathaus mit Gelassenheit verfolgt. Denn im Stadtgebiet gibt es keine Kreisverkehre mit irgendwelchen Aufbauten, sagt Rathaussprecher Toni Klein. Weise Voraussicht im zuständigen Tiefbauamt oder schlicht kein Geld für Schnickschnack?
Weder noch. Freiburg hat – anders als viele Städte und Gemeinden – keinen Kreisel am Ortseingang, und folglich gab es auch keinen Anlass, eine Anlage als besonders schickes Entree zu gestalten. Es handle sich ausschließlich um Funktionalbauten, erklärt Pressesprecher Toni Klein.
Wie mehrfach berichtet, hat das Stuttgarter Landesverkehrsministerium im November 2011 verfügt, gefährliche Kunstwerke in der Mitte von Kreisverkehren zu entfernen. In Heitersheim zum Beispiel waren im Jahr 2008 zwei Menschen bei einem Unfall ums Leben gekommen und einer schwer verletzt worden, als ein betrunkener Fahrer mit seinem Wagen auf die Betonstele in der Mitte eines Kreisels gekracht war. Trotzdem bildeten sich Bürgerinitiativen gegen den Demontage-Erlass. Und tatsächlich präzisierte Verkehrsminister Winfried Hermann am vergangenen Dienstag, dass fast nur außerörtliche Kreisel ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
Allerdings gibt es doch einen – wenn auch kleinen – Problemfall: die Anlage beim Breisgau-Center (Real-Süd) im Ortsteil St. Georgen, die eher ein Ovalverkehr ist. Gebüsch und Bäumchen dürfen zwar stehen bleiben, aber aus Sicherheitsgründen wird das städtische Garten- und Tiefbauamt künftig darauf verzichten, den Tannenbaum zur Weihnachtszeit aufzustellen. Das ist das einzige Ergebnis des Vor-Ort-Termins mit der Polizei.

8. Februar 2013 das Schreiben des Bürgervereins Freiburg-Opfingen e. V. an das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie die Badische Zeitung in ihrer Ausgabe vom 08. Februar 2013 feststellt sind in Freiburg alle Kreisverkehre verkehrssicher:
"Das städtische Garten- und Tiefbauamt muss keine Kreisverkehre entschärfen. Das hat eine Begehung mit der Polizei Ende vergangenen Jahres ergeben. Freiburg hat insgesamt nur acht größere Kreisel sowie einen kleinen, nämlich jenen in der Kartäuserstraße im Stadtteil Oberau. Die Diskussion um die Gefahr, die von "Kreiselkunst" angeblich ausgeht, haben die Verkehrsexperten im Rathaus mit Gelassenheit verfolgt. Denn im Stadtgebiet gibt es keine Kreisverkehre mit irgendwelchen Aufbauten (!), sagt Rathaussprecher Toni Klein...."*

Eine erstaunliche Feststellung! Diese Meinung vertritt der Bürgerverein Freiburg-Opfingen nicht!
Der Bürgerverein Freiburg-Opfingen hat die Verwaltung der Stadt Freiburg wiederholt (auch durch Sammlung von Unterschriften) auf den Zustand des als Foto beigefügten Kreisels in Freiburg-Opfingen hingewiesen. Sowohl der Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon als auch der Herr Baudezernent Prof. Dr. Haag kennen die Situation. Nach Meinung des Bürgervereins sind die*Brunnenringe und der in der Mitte des Kreisverkehrs stehende Lichtmast* mindestens so verkehrsgefährdend wie die im Erlass erwähnten künstlerische Gestaltungen.
Nach dem zitierten Erlass vom 15. 11. 2012Az.62-3911.8/ wird empfohlen, auch für kommunale Straßen eine Überprüfung der Kreisverkehrsplätze durchzuführen und die *Anforderungen* an die Verkehrssicherheit bei der Gestaltung von Kreisverkehrsplätzen *zu beachten*.
Wenngleich eine Empfehlung keine Weisung darstellt, so hat die untere Verkehrsbehörde doch danach zu handeln. So jedenfalls unsere Meinung.
Es wäre sehr freundlich , wenn das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur dem Bürgerverein Freiburg-Opfingen eine Einschätzung der Verkehrssicherheit dieses Kreisels zukommen lassen könnte.

22. Februar 2013, Artikel in der Badischen Zeitung:

Die Ansichten zum Opfinger Kreisverkehr gehen auseinander.
Bürgerverein sieht Gefahren Kreisverkehr in Opfingen
Der Bürgerverein Opfingen widerspricht der Aussage der Stadtverwaltung, es gebe in Freiburg keine gefährlichen Kreisverkehre. Vorsitzender Dieter Kroll weist in einem Schreiben ans Stuttgarter Verkehrsministerium auf den Kreisel im Ortsteil Opfingen hin, der mindestens so verkehrsgefährdend sei wie jene, die im Erlass des Landes erwähnt werden. Mehrfach habe der Bürgerverein gegen die im Kreis angeordneten Betonkübel samt Lichtmast protestiert. Bislang ohne' Erfolg. Nun möge doch das Ministerium eine Einschätzung geben. Auch der Ortschaftsrat hatte sich vor gut zwei Jahren mit dem Kreisel befasst, allerdings weil er ihn verschönern will- wofür das Geld bislang fehlte. Frank Uekermann, Leiter des städtischen Garten- und Tiefbauamts, weist den Vorwurf des Bürgervereins zurück. Fachleuten zufolge stelle der Opfinger Kreisel keine Gefahr dar. Das gelte auch für die acht weiteren Kreisverkehre im Stadtgebiet. Keiner müsse nach der Debatte um "Kreiselkunst" entschärft werden.

Kreisverkehr lyrisch: Shortcut Kreisverkehr

Eine Information zum Thema Kreisverkehr:

Kreisverkehr macht viele Kreuzungen schneller und sicherer
Der Kreisverkehr ist für viele Kreuzungen die ideale Lösung der Verkehrsführung. Er bietet ein hohes Maß an Sicherheit, führt - weil er nie "rot" zeigt - selten zum Stau und ist im Vergleich zu Ampelanlagen sehr preiswert im Unterhalt.
Dies gilt jedoch nur dann, wenn er richtig konzipiert und am richtigen Ort eingesetzt wird. Besonders sicher ist der sogenannte kompakte Kreisverkehr innerhalb der Stadt, der nur eine Fahrspur aufweist. Seine volkswirtschaftlichen Unfallkosten liegen nach Untersuchungen der Beratungsstelle für Schaden-verhütung im Verband der Schadenversicherer (VdS) um rund 40 Prozent niedriger als bei herkömmlichen Kreuzungen. Höhere Sicherheit bietet der "kleine Kreis" sogar gegenüber vielen Kreuzungen, die durch Ampeln gesichert werden.
Als Vorteile gegenüber einem vorfahrtsgeregelten Verkehrsknoten gelten z.B. bessere Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsverminderung, bei gleichzeitiger Verstetigung des Verkehrsflusses: die Durchlassgeschwindigkeit oft höher als bei einer vorfahrts- oder signalgesteuerten Kreuzung. Weitere Vorteile sind eine überschaubarere Verkehrslage, bessere Wirtschaftlichkeit durch die verteilende Wirkung und besserer Umweltschutz durch weniger Abgase und Lärm. Hinzu kommen geringer baulicher Aufwand und geringere Wartungskosten gegenüber einer Ampellösung. Eine normale Kreuzung (ohne Ampelanlage) hat insgesamt 32 Konfliktpunkte, an denen sich Fahrlinien kreuzen. Ein Kreisverkehrsplatz weist nur 8 solcher Konfliktpunkte auf. Kreisverkehrsplätze wirken als Geschwindigkeitsbremse, sie können nur langsam durchfahren werden. Auf der Kreisfahrbahn liegt das Geschwindigkeitsniveau im Bereich von 20 - 30 km/h. In diesem Geschwindigkeitsbereich sind Unfälle noch leicht zu vermeiden.
Die (grüne?) Stadt Freiburg hat hier einen enormen Nachholbedarf.
KOSTEN VON SIGNALANLAGEN:

Kostenaufstellung

Quelle: Dr.Morlock (RPFR)

Grundlagen des MVI Baden-Württemberg 1

Grundlagen des MVI Baden-Württemberg 2

Anti-Graffity-Aktion

Bei idealen Wetterbedingungen fand am 9.05.2009 in Opfingen der 4. Aktionstag des Solidarmodells Anti-Graffiti Freiburg statt. Der Bürgerverein Freiburg-Opfingen e.V. führte die Aktion gemeinsam mit dem Verein Sicheres Freiburg e.V. durch. Nach wochenlangen intensiver Planung und Vorbereitung startete der Aktionstag um 7.30 h auf dem Parkplatz der Tunibergschule mit dem Aufbau von Ständen der Polizeidirektion Freiburg, des Bürgervereins Opfingen und des Vereins Sicheres Freiburg e.V. Um 9.00 Uhr begrüßte Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach als erster Vorsitzender des Vereins „Sicheres Freiburg“ die ehrenamtlich arbeitenden Unterstützer/innen:Maler/innen der Malerinnung Freiburg und Müllheim

  • Polizei
  • Mitarbeitern des VABE und der Freiburger Verkehrsbetriebe
  • Mitarbeitern des Garten- und Tiefbauamtes
  • Helferinnen der Landfrauen Opfingen
  • die Seniormeister
  • Mitglieder des Bürgervereins Freiburg –Opfingen e.V.
  • und die Jugendlichen, die im Rahmen eines außergerichtlichen Tatausgleichs an der Aktion teilnahmen

und wies darauf hin, was ehrenamtlich Arbeit bewirken kann.